lebenslauf:


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Alexis Agrafiotis

    geb. 1970 in Salzburg als Sohn griechischer Eltern. 

    In Athen Studium im Fach Klavier am Konservatorium "Athenaeum". An der "Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien" Abschlüsse in Orchesterdirigieren bei Uros Lajovic und Komposition bei Erich Urbanner jeweils mit den Diplomen "magister artium" (1995, 1996). Besuch von Kursen bei Roland Seiffarth, Peter Eötvös und Karl Österreicher und  Assistenzen bei Gunther Schuller, Rüdiger Bohn und Hans Drewanz. Stationen als Solorepetitor und Dirigent führten ihn an die Theater in Görlitz (1997), Lübeck (1998-2002), die Zeitgenössische Oper Berlin (2002-2006) und an das Stadttheater Bern (2007-2008). 2006 bis 2007 Chefdirigent des Sinfonieorchesters der Stadt Volos (GR). 
        Seit der Spielzeit 08/09 Tätigkeit als Solorepetitor und Kapellmeister am Theater Bielefeld.

      Von 2004 bis 2006 Lehraufträge an den Musikhochschulen in Bremen und Weimar. Seit WS 07/08 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit an der "Hochschule für Künste Bremen".

    Als Gastdirigent Zusammenarbeit mit folgenden Orchestern: Tonkünstlerorchester Wien, Karlsbad Sinfonieorchester (Tschechei), Philharmonie Györ (Ungarn), Preußisches Kammerorchester Prenzlau, Philharmonische Orchester der Städte Ulm und Lübeck. Ständiger Gastdirigent aller bedeutenden Orchester Griechenlands: Stadtorchester Thessaloniki, Staatsorchester Thessaloniki, Staatsorchester Athen, Rundfunkorchester Athen und Nationaloper Athen. 

    Leitung von Konzerten mit dem Ensemble der Hdk Bern, dem Deutsch-Polnischen Ensemble des Deutschen Musikrates, dem Griechischen Ensemble für Neue Musik und dem Ensemble Sisifos.

    Αls Pianist solistische Auftritte u. a. mit Konzerten von Mozart, Beethoven, Alexander Skriabin, Richard Strauss (Burleske). Die Klavierkonzerte von Schumann und Honegger (Concertino) hat er gleichzeitig vom Klavier aus geleitet. Ausserdem Begleitung von Liederabenden.

    Seine Werke umfassen Kammermusik (Holzbläser- und Blechbläserquintett, Streichquartett [3.Preis Kammermusikwettbewerb "Dragatakis" Athen], Musik für Violoncello und 7 Instrumente, Erinnerung II für Ensemble), Vokalmusik (Liederzyklen nach Texten von Paul Celan, Manolis Anagnostakis und Amal Al-Jubouri, sowie Chorstücke a capella nach Dichtung von Elke Erb und Christian Filips), Werke für Orchester (Klavierkonzert [Auftrag des Rundfunks Athen], Kammerkonzert für Klavier und 12 Spieler [Auftrag des Megaron Mousikis Athen], 5 Griechische Tänze und Sinfonie in einem Satz) und Theatermusik.     

    2004 Besuch der Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt. In 2006 Arbeitsaufenthalt im Brahmshaus in Baden-Baden. Seit 1996 ist er Mitglied des Griechischen Komponistenverbandes.